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Mario und der Zauberer

Thomas Mann · Seite 77 von 107

1werde, sie schliefen gern zwischendurch ein
2bißchen, aber nur nicht nach Hause, nur nicht
3ins Bett, während der schöne Abend hier weiter-
4gehe!
5Wir gaben nach, wenn auch, soviel wir wußten,
6nur für den Augenblick, für eine Weile noch,
7vorläufig. Zu entschuldigen ist es nicht, daß wir
8blieben, und es zu erklären fast ebenso schwer.
9Glaubten wir B sagen zu müssen, nachdem wir
10A gesagt und irrtümlicherweise die Kinder
11überhaupt hierher gebracht hatten? Ich finde
12das ungenügend. Unterhielten wir selbst uns
13denn? Ja und nein, unsere Gefühle für
14 waren höchst gemischter Natur, aber
15das waren, wenn ich nicht irre, die Gefühle des
16ganzen Saales, und dennoch ging niemand weg.
17Unterlagen wir einer Faszination, die von die-
18sem auf so sonderbare Weise sein Brot verdie-
19nenden Manne auch neben dem Programm,
20auch zwischen den Kunststücken ausging und
21unsere Entschlüsse lähmte? Ebensogut mag die
22bloße Neugier in Rechnung zu stellen sein. Man
23möchte wissen, wie ein Abend sich fortsetzen
24wird, der so begonnen hat, und übrigens hatte
25Cipolla seinen Abgang mit Ankündigungen be-
26gleitet, die darauf schließen ließen, daß er sei-