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Mario und der Zauberer

Thomas Mann · Seite 13 von 107

1der verbindenden Landstraße von weißem
2Staube zolldick verschneit – ein merkwürdiger,
3aber abstoßender Anblick.
4Ernstlich, man soll im September nach Torre di
5Venere gehen, wenn das Bad sich vom großen
6Publikum entleert hat, oder im Mai, bevor die
7Wärme des Meeres den Grad erreicht hat, der
8den Südländer dafür gewinnt, hineinzutau-
9chen. Auch in der Vor- und Nachsaison ist es
10nicht leer dort, aber gedämpfter geht es dann zu
11und weniger national. Das Englische, Deutsche,
12Französische herrscht vor unter den Schatten-
13tüchern der und in den Speisesälen
14der Pensionen, während der Fremde noch im
15August wenigstens das , wo wir
16mangels persönlicherer Adressen Zimmer be-
17legt hatten, so sehr in den Händen der florenti-
18nischen und römischen Gesellschaft findet, daß
19er sich isoliert und augenblicksweise wie ein
20Gast zweiten Ranges vorkommen mag.
21Diese Erfahrung machten wir mit etwas Ver-
22druß am Abend unserer Ankunft, als wir uns
23zum im Speisesaal einfanden und uns von
24dem zuständigen Kellner einen Tisch anweisen
25ließen. Es war gegen diesen Tisch nichts einzu-
26wenden, aber uns fesselte das Bild der ansto-