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Mario und der Zauberer

Thomas Mann · Seite 20 von 107

1mit dem nicht einmal überworfen.
2Die Kinder unterhielten ihre Freundschaften
3dort nach wie vor, der Hausdiener besserte
4ihnen ihr Spielzeug aus, und dann und wann
5tranken wir unseren Tee in dem Garten des
6Etablissements, nicht ohne der Fürstin ansich-
7tig zu werden, welche, die Lippen korallenrot
8aufgehöht, mit zierlich festen Tritten erschien,
9um sich nach ihren von einer Engländerin be-
10treuten Lieblingen umzusehen, und sich dabei
11unserer bedenklichen Nähe nicht vermutend
12war, denn streng wurde unserem Kleinen, so-
13bald sie sich zeigte, untersagt, sich auch nur zu
14räuspern.
15Die Hitze war unmäßig, soll ich das anführen? Sie
16war afrikanisch; die Schreckensherrschaft der
17Sonne, sobald man sich vom Saum der indigo-
18blauen Frische löste, von einer Unerbittlichkeit,
19die die wenigen Schritte vom Strande zum Mit-
20tagstisch, selbst im bloßen Pyjama, zu einem
21im voraus beseufzten Unternehmen machte.
22Mögen Sie das? Mögen Sie es wochenlang? Ge-
23wiß, es ist der Süden, es ist klassisches Wetter,
24das Klima erblühender Menschheitskultur, die
25Sonne Homers und so weiter. Aber nach einer
26Weile, ich kann mir nicht helfen, werde ich