Mario und der Zauberer
Thomas Mann · Seite 33 von 107
1nach einiger Kenntnisnahme von ’s
2wahrscheinlich bescheidenen Künsten nach
3Hause gehen, daß auch die Kinder am folgenden
4Morgen ausschlafen könnten, und erstanden
5von selbst, die eine Anzahl
6von Vorzugsplätzen für ihre Gäste in Kommis-
7sion hatte, unsere vier Karten. Sie konnte für
8solide Leistungen des Mannes nicht gutsagen,
9und wir versahen uns solcher kaum; aber ein
10gewisses Zerstreuungsbedürfnis empfanden wir
11selbst, und die dringende Neugier der Kinder
12bewährte eine Art von Ansteckungskraft.
13Das Lokal, in dem der sich vorstellen
14sollte, war ein Saalbau, der während der Hoch-
15saison zu wöchentlich wechselnden -
16Vorführungen gedient hatte. Wir waren nie dort
17gewesen. Man gelangte dahin, indem man,
18vorbei am »«, einem übrigens verkäuf-
19lichen, kastellartigen Gemäuer aus herrschaft-
20lichen Zeiten, die Hauptstraße des Ortes ver-
21folgte, an der auch die Apotheke, der ,
22die gebräuchlichsten Einkaufsläden zu finden
23waren, und die gleichsam vom Feudalen über
24das Bürgerliche ins Volkstümliche führte; denn
25sie lief zwischen ärmlichen Fischerwohnungen
26aus, vor deren Türen alte Weiber Netze flickten,