Mario und der Zauberer
Thomas Mann · Seite 101 von 107
1des . Der horchte hin. Sei-
2ne Augen gingen irgendwo in der Luft umher,
3aber er hielt dem Lachen das Ohr hin und ließ
4dann, wie schon ein- oder zweimal während sei-
5ner Unterhaltung mit , die Reitpeitsche
6halb rückwärts gegen sein Zappelkorps pfeifen,
7damit keiner im Eifer erlahme. Dabei aber
8wäre sein Partner ihm fast entschlüpft, denn in
9plötzlichem Aufzucken wandte dieser sich von
10ihm ab und den Stufen zu. Er war rot um die
11Augen. hielt ihn gerade noch fest.
12»Halt da!« sagte er. »Das wäre. Du willst aus-
13reißen, , im besten Augenblick oder
14dicht vor dem besten? Hier geblieben, ich ver-
15spreche dir schöne Dinge. Ich verspreche dir,
16dich von der Grundlosigkeit deines Kummers
17zu überzeugen. Dieses Mädchen, das du kennst
18und das auch andere kennen, diese – wie heißt
19sie gleich? Warte! Ich lese den Namen in deinen
20Augen, er schwebt mir auf der Zunge, und auch
21du bist, sehe ich, im Begriffe, ihn auszuspre-
22chen...«
23»!« rief der Giovanotto von unten.
24Der Cavaliere verzog keine Miene.
25»Gibt es nicht vorlaute Leute?»« fragte er, ohne
26hinunterzublicken, vielmehr wie in ungestörter