Das Ende
Überlege, warum der Erzähler das Ende trotz allem als «befreiend» empfindet.
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20Zugleich aber auch schon, während noch dies
21Lachen erklang, ließ der oben Geliebkoste un-
22ten, neben dem Stuhlbein, die Reitpeitsche pfei-
23fen, und , geweckt, fuhr auf und zurück.
24Er stand und starrte, hintübergebogenen Lei-
25bes, drückte die Hände an seine mißbrauchten
26Lippen, eine über der anderen, schlug sich dann
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1mit den Knöcheln beider mehrmals gegen die
2Schläfen, machte kehrt und stürzte, während
3der Saal applaudierte und , die Hände
4im Schoß gefaltet, mit den Schultern lachte, die
5Stufen hinunter. Unten, in voller Fahrt, warf er
6sich mit auseinandergerissenen Beinen herum,
7schleuderte den Arm empor, und zwei flach
8schmetternde Detonationen durchschlugen
9Beifall und Gelächter.
10Alsbald trat Lautlosigkeit ein. Selbst die Zapp-
11ler kamen zur Ruhe und glotzten verblüfft.
12Cipolla war mit einem Satz vom Stuhle auf-
13gesprungen. Er stand da mit abwehrend seit-
14wärtsgestreckten Armen, als wollte er rufen:
15»Halt! Still! Alles weg von mir! Was ist das?!«,
16sackte im nächsten Augenblick mit auf die
17Brust kugelndem Kopf auf den Sitz zurück und
18fiel im übernächsten seitlich davon herunter,
19zu Boden, wo er liegenblieb, reglos, ein durch-
20einandergeworfenes Bündel Kleider und schie-
21fer Knochen.
22Der Tumult war grenzenlos. Damen verbargen
23in Zuckungen das Gesicht an der Brust ihrer Be-
24gleiter. Man rief nach einem Arzt, nach der Poli-
25zei. Man stürmte das Podium. Man warf sich im
26Gedränge auf , um ihn zu entwaffnen,
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1ihm die kleine, stumpfmetallne, kaum pistolen-
2förmige Maschinerie zu entwinden, die ihm in
3der Hand hing, und deren fast nicht vorhande-
4nen Lauf das Schicksal in so unvorhergesehene
5und fremde Richtung gelenkt hatte.
6Wir nahmen – nun also doch – die Kinder und
7zogen sie an dem einschreitenden -
8paar vorüber gegen den Ausgang. »War das
9auch das Ende?« wollten sie wissen, um sicher
10zu gehen... »Ja, das war das Ende«, bestätigten
11wir ihnen. Ein Ende mit Schrecken, ein höchst
12fatales Ende. Und ein befreiendes Ende den-
13noch, – ich konnte und kann nicht umhin, es so
14zu empfinden!