Schlüsselpassage 2

Seiten 13–14

Die Glasveranda

Beobachte, wie der Erzähler die Kränkung beschreibt und wie er darauf reagiert – nämlich gar nicht.

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21Diese Erfahrung machten wir mit etwas Ver-
22druß am Abend unserer Ankunft, als wir uns
23zum im Speisesaal einfanden und uns von
24dem zuständigen Kellner einen Tisch anweisen
25ließen. Es war gegen diesen Tisch nichts einzu-
26wenden, aber uns fesselte das Bild der ansto-

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1ßenden, auf das Meer gehenden Glasveranda,
2die so stark wie der Saal, aber nicht restlos be-
3setzt war, und auf deren Tischchen rotbe-
4schirmte Lampen glühten. Die Kleinen zeigten
5sich entzückt von dieser Festlichkeit, und wir
6bekundeten einfach den Entschluß, unsere
7Mahlzeiten lieber in der Veranda einzunehmen
8– eine Äußerung der Unwissenheit, wie sich
9zeigte, denn wir wurden mit etwas verlegener
10Höflichkeit bedeutet, daß jener anheimelnde
11Aufenthalt »unserer Kundschaft«, »ai nostri
12clienti«, vorbehalten sei. Unseren Klienten?
13Aber das waren wir. Wir waren keine Passan-
14ten und Eintagsfliegen, sondern für drei oder
15vier Wochen Hauszugehörige, Pensionäre. Wir
Die GlasverandaHörbuch folgt